THEMA // Pflanzenliste – Aufgabe Pflanzenbeschreibungen der Tierheil- und Tieressgarten vor dem Vivarium

Heike hat uns eine grobe Liste mit Pflanzen für einen Tierheil und Tieressgarten gesendet.
Es wäre denkbar daran unsere Idee der Pflanzenbeschreibungen zu starten
mit Name, Wirkung, Anwendung… und dies das erste mal vor dem Vivarium mit Schildchen
und Barcodes umzusetzen – Daraus können wir auch eine Planung machen.
Hier das, was Heike Boomgaarden am 27.010 schrieb:
…hier schon mal das Konzept zu dem Tierpflanzengarten, wie die Biotope im einzelnen Aufgebaut
werden kann ich erst aus dem Plan ersehen, wichtig ist der Bitterkräutergarten die
Flächen für die alten Futterpflanzen und die Hecken einzuplanen.
Speziell für Hunde würde ich ich eine Fläche empfehlen auf der alle Kräuter zur Steigerung
der Vitalität wachsen, diese können dann als Kräutermischung gegen alle Beschwerden die
Hunden gegeben werden.
Anis, Arnika, Brennnessel, Buchweizenkraut, Ehrenpreis, Eisenkraut, Fenchel,
Frauenmantel, Ginkgo, Hagebutte, Kamille, Knöterich, Königskerze, Koriander,
Kümmel, Labkraut, Löwenzahn, Melisse, Minze, Origanum, Ringelblume, Schafgarbe,
Spitzwegerich, Stiefmütterchen, Thymian, Weidenröschen, Weißdorn, Zinnkraut.

KONZEPT
Im Zentrum der Planung und Umsetzung des Vorhabens stehen die wesentlichen Grundlagen
der artgerechten Tierernährung und der alternativen Behandlung und praktische
Pflanzenkenntnisse vermittelt werden. Der Garten soll Pflanzen erfahrbar machen, im
persönlichen individuellen Durchwandern, bei allgemeinen Führungen oder zu gezielten
Semiarthemen.
Konzept des Gartens Nahrung, Futter und Heilmittel für Körper Geist und Seele der Tiere,
welches immer im Zusammenhang gesehen werden sollte. Der Garten soll mehr sein als
ein botanischer Garten oder Apothekergarten, die Heckenabgrenzung soll als Wildhecke
vermitteln, was Tiere fressen können dürfen und sollen. Dazu sollen auch Themen wie
Laubheu und Laubheuwerbung vermitteln, welche lokalen Ressourcen in der Ernährung genutzt
werden können.
Die Biotoptypen sollten zeigen, welche Pflanzen in der Natur zusammenwachsen und dort
Pflanzengesellschaften bilden und wie man diese Pflanzengesellschaften in Rezepturen
nachbildet, um eine artgerechte Fütterung zu ermöglichen.
Es sollten verschiedene Futterpflanzen gezeigt werden – Luzerne, Esparsette, Hornklee,
Dinkel Buchweizen, Melde, Flachs –, also auch solche die wegen geringerer Erträge vergessen
oder durch Düngung verdrängt wurden. Gezielt soll deren Anbau gefördert werden.
Um Krankheiten vorzubeugen müssen Bitterkräuter wie Brombeerblätter, Schafgarbe,
Eichenrinde, Vogelknöterich, Origanum, Gänsefingerkraut, Weißer Andorn, Ringelblume.
dem Futter zugeführt werden. Adstringierende Kräuter dichten die Darmschleimhaut ab.
Immer ist bei Auftreten dieses Problems die Darmflora erheblich gestört, häufig durch
Fruktane, Pilze und Pilzgifte (Endophyten) und infolge dessen die gesamte Verdauung.
LG Heike