Darmstadt Entwurf

»St. Ludwig« Franziskusgärtchen – Entwurf


»Unter Pflanzen in der Bibel versteht man die Pflanzen, die im Nahen Osten, besonders im Gebiet des antiken Königreichs Israel, wachsen und die in der Bibel erwähnt werden. In der Bibel werden von den etwa 2600 in Israel heimischen Pflanzenarten ungefähr 110 erwähnt. … Die meisten Pflanzen, die in der Bibel erwähnt werden, haben eine wichtige Bedeutung für die Menschen jener Zeit, sei es als Lebensmittel, Baumaterial, für kultische Zwecke oder als Heilmittel. «
Quelle: Wikipedia – Anmerkung: Die Menge der bestimmbaren Pflanzen schwankt in den verschiedenen Quellen zwischen 110-130 Stück. Einige davon lassen sich in unseren Breiten nicht im Freien kultivieren.



Die Fäche des halbrunden Franziskusgärtchens kann mit Pflanzen aus der Bibel versehen werden. Unter anderem kann man in unseren Gefilden Rosen, Apfelbäumchen (z.B. Säulenäpfel) Brombeere, Brennessel, Feige, Oleander, Olive, Mandel, Klatschmohn, Lilien, Zypresse, Minze, Dill, Ysop, Bohne, Zwiebel, Wein, … pflanzen. Diese können mit Ihren Eigenschaften und Bibelstellen mittels QR-Codes, die auf eine Webseite verweisen, beschrieben werden. Ein genauer Pflanzplan könnte durch Interessierte der Gemeinde erstellt werden.


Zur Begehbarkeit schlägt die Initiative Essbares Darmstadt einen einfachen öffentlich zugänglichen Eingang in Form eines Rosenbogens (zwei Sandsteinblöcken wurden vom Denkmalschutz nicht genehmigt) zu schaffen. Der Weg hat die Form des Kreuzes und strukturiert die kleine Fläche von 15 x 7 Metern. Der entstandene Weg führt zu Sitzmöglichkeiten (Steine, einfaches Bänkchen,…. Die enstandenen vier Beete könnten thematisch (Jahreslauf), oder inhaltlich (Natur, Nutzpflanzen, Zierpflanzen,…) oder rein optisch und als Permakulturgarten gestaltet werden. Dies würden wir empfehlen, da eine Mischkultur die gesündere Art des Gärtnerns darstellt. Eine bunte Stauden- und Wildblumenbepflanzung unterstützt Insekten und Vögel und macht den Garten fröhlich.

Der biblische Gedanke der Schöpfung in seiner Vielfalt, die in unserer Umwelt immer mehr in den Hintergrund gedrängt wird, möchten wir mit einer großen Vielfalt beantworten, die auch Insekten und Vögel nutzen können: Nistkästen, Insektenhotel und Steinhaufen finden auf der kleinsten Fläche ihren Raum. Der »Schöpfung« kann man auf der Fläche natürlich nicht annähernd entsprechen, doch läßt sie sich formidabel mit den Gedanken von Franziskus verbinden.


Entwurfskizze und Aufruf der Gemeinde zum Mitmachen (Juni 2017)

Diese Skizzen sind bewußt nicht mit bestimmten Pflanzen gekennzeichnet. Dies könnte in Zusammenarbeit mit der Gemeinde geschehen. Bibelstellen oder auch aktuelle Problematiken der schwindenden Vielfalt stellen einen Kreis der Beschäftigung mit Kirche, Ökologie und dem Leben (Erde zu Erde). Die Initiative Essbares Darmstadt versteht sich hierbei als Unterstützer und Berater. Die Beschreibungen der Pflanzen und der Bibelstellen kann ebenso von Schülern, oder Gemeindemitgliedern peu á peu erstellt werden. Eine Wasserversorgung sollte mit geplant und eventuel mit einem automatischen Bewässerungssystem verbunden werden.


Entwurf-Variante


Der zweite und in Teilen geänderte Entwurf geht von der gleichen Struktur aus, bezieht sich aber mehr auf Essbares für Tiere und Insekten.
Insgesamt vereinfacht mit einem Fokus auf den Aufenthalt im Gärtchen.

Zugang schaffen (öffnen)
–Eingang durch kleinen bewachsenen »Torbogen«

Aufenthalt schaffen (Einladung) – für Mensch und Tier rundes Sitzpodest
unter dem Baum
– Steinhaufen für Kleintiere
– Informationen (wer wohnt wo und wie – verknüpft mit Spiel, QR-Code)
– Beobachtungsstation

Vorhandenes erhalten und Neues hinzufügen
– Lilien und Rosen sowie Gehölz erweitern mit ganzjährigen Blüh- und Insektenpflanzen
– Essbar für Tiere (nichts essbares für den Menschen da der Garten zu nah ist am Straßenverkehr)

Umgestaltung mit möglichst wenig Aufwand und Kosten
(Potential schaffen, um eigenständig weiter zu entwickeln)

Robuste, pflegeleichte, gemeinschaftliche Pflanzenauswahl


Einmal Vielfalt rund herum um die runde Kirche

Eine weitere Idee für die Gemeinde ist es, vielfältiges Säulen- oder Spalierobst in Pflanzgefäßenrund um die Kirche und in regelmäßigen Abständen zu stellen, ohne die Architektur des Gebäudes zu stören. Der Gehweg hat dazu eine ausreichende Breite.


Barcode, Infos und Downloads auf Webseiten


Links: Beispielhafter Download-PDF mit Pflanzenbeschreibungen und den
entsprechenden Bibelstellen/Geschichten/… Sie können auf die Webseite von St. Ludwig oder die der Initiative Essbares Darmstadt verweisen.

Mitte: Beispielhafter QR-Code

Rechts: QR-Codes (hier Farb-Varianten) werden zu dem Pflanzen gesteckt, so daß
im Franziskusgarten mittels Mobiltelefons (Thema: Darmstadt wird »Digitale Stadt«) direkt nachgelesen oder vertieft werden kann.


Download

Entwurf des »Schöpfungsgarten« als PDF hier: ED_St.Ludwig_03 (2,5 MB)


Kontakt zum Mitmachen am »Franziskusgarten«
an der St. Ludwig-Kirche:

Katholische Kirchengemeinde St. Ludwig
Kontakt: sekretariat(at)st-ludwig-darmstadt.de
Website: www.st-ludwig-darmstadt.de/Telefon: 06151 99680

Initiative Essbares Darmstadt
Kontakt: idee(at)essbaresdarmstadt.de
Website: www.essbaresdarmstadt.de
Facebook: www.facebook.com/InitiativeEssbaresDarmstadt
Telefon: 0179 136 55 44

Standort:
Wilhelminenplatz 9, 64283 Darmstadt 

Paten:
Eberhard Balzer, Anna Arnold, Dieter Krellmann

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